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Die Bumerang-Galerie von Pierre Boillon ist etwas, was man sich mal auf der Zunge zergehen lassen sollte. Aber ob diese Dinger alle alltagstauglich sein sollen, wage ich zu bezweifeln, aber egal. Lustig anzusehen sind die Flieger allemal, vor allem die Doppeldecker.

Viel Vergnügen auf


…das erste selbst gebastelte Kastanienmännchen hat heute früh
schon keck durchs Küchenfenster zu uns hereingeschaut.

Kastanien-Mann


Seit Firefox 3 war es für mich (und für viele andere, wie Google Recherchen ergaben) ein großes Ärgernis, dass sich besuchte URLs nicht aus der History entfernen ließen. History-Einträge in allen anderen Eingabefeldern von Formularen lassen sich unter Windows bequem mit <Shift> + <Entf> aus der Liste entfernen. Aber ausgerechnet in der Adressleiste ging dieses ab Version 3.x aus unerfindlichen Gründen nicht mehr. Ich meine mich zu erinnern, dass es in Version 2.x noch ging, aber das ist Geschichte.

Durch Zufall (ich geb’s zu, ich habe die ReleaseNotes nicht gelesen und kann daher nicht sagen, ob’s dort vermerkt war) habe ich mit der aktuellen Version 3.5.3 festgestellt, dass auf dem Mac (Snow Leopard) mit der Tastenkombination:

 < Shift > + < fn > + < Backspace >

jetzt wieder die ersehnste Funktion verfügbar ist.
Unter Windows ist die Funktion anscheinend mit:

 < Entf >

zu erreichen.

Danke liebe FireFox Entwickler Gemeinde für dieses tolle Feature von hier aus.

Kleiner Nachtrag:

Man bekommt nicht alle Einträge weg, ich weiß nur noch nicht warum? Einige wenige URLs bleiben immer noch hartnäckig drin. Ich habe auch schon bei den FF-AddOns nachgeschaut und da einiges über “Places” gefunden, aber so richtig toll ist das auch nicht ;-(
Naja, ich bleibe bei dem Thema auf jeden Fall am Ball.


Activy

Die Platte der Activy besitzt 3 Partitionen:

  • C: SYSTEM
  • D: BACKUP
  • E: CONTENT

Das System ist mit VollZugriff DeLuxe gepimpt, um die Maschine u.a. auch als NAS verwenden zu können. Dadurch wurde es möglich, die Activy dank dieses tollen Artikels auch als TimeMachine für den Mac zu verwenden.

Vorbereitungen auf der Activy

  • Soweit noch nicht geschehen, auf der Activy über den Windows Explorer (den an Dank Vollzugriff DeLuxe nun starten kann) einen Benutzer mit einem Passwort anlegen, da bei der Herstellung der späteren Netzwerkverbindung ein Credential (User/Passwort) abgefragt werden will.
  • Auf Laufwerk E: (CONTENT) ein Verzeichnis anlegen, welches für die TimeMachine verbunden werden soll.
    Sinnigerweise bietet sich hier der Name “TimeMachine” an.
    Dieses Verzechnis wird freigegeben, der o.g. Benutzer erhält den Zugriff “Full”, Freigabe Name ist ebenfalls “TimeMachine”.

Nun auf dem Mac ein Sparsebundle erzeugen, welches >250GB “wachsen” kann.
Hier ein 2-Zeiler von mir, mit dem man direkt via Copy&Paste ein solches Sparsebundle für die TimeMachine erstellen kann.

nameOfBundle=`hostname | \
 awk -F '.' '{print $1}'`_`ifconfig en0 | \
 egrep -e 'ether' | \
 awk '{print $2}' | \
 tr -d ':'`.sparsebundle

hdiutil create \
 /tmp/$nameOfBundle \
 -size 320g \
 -type SPARSEBUNDLE \
 -nospotlight \
 -volname 'TimeTunnel' \
 -fs 'Case-sensitive Journaled HFS+' \
 -verbose \
 -imagekey sparse-band-size=262144

Hiermit wird im /tmp ein *.sparsebundle Ordner erzeugt, welcher komplett via Finder auf die Activy in den freigegeben “TimeMachine”-Ordner kopiert wird. Falls noch nicht geschehen, muss der TimeMachine-Ordner in Finder verbunden werden “Gehe zu”->”Mit Server verbinden” (Shortcut Apfel+K).


Das eine oder andere Mal bekommt man von Freunden und Bekannten mal mehr oder weniger tiefsinnige Text per Mail zusendet. Die folgende kleine Geschichte erhielt ich soeben vom Nachbarn, ich möchte sie nicht vorenthalten, auch wenn sie bereits x-mal im Web zu finden ist. (Läßt sich leicht feststellen, einfach mal nach dem ersten Satz googlen). So, nun aber…

Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera, Hauptsaison, aber es regnet, die Stadt ist leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit. Zum Glück betritt einer der noch reichen Russen eines der Hotels.  Der Russe will ein Zimmer, legt 500 Euro auf den Tisch und geht, um sich das Zimmer ansehen.
  • Der Hotelchef nimmt das Geld und rennt zum Metzger,
    um seine Schulden zu begleichen.
  • Dieser nimmt die Banknote und rennt zum Schweinezüchter,
    um seine Schulden zu regulieren.
  • Dieser nimmt die 500 Euro und rennt zum Futterlieferanten,
    um seine Schulden zu reduzieren.
  • Dieser nimmt das Geld und gibt es der Prostituierten,
    bei der er laufend auf Kredit war (Krise).
  • Die Prostituierte nimmt das Geld und rennt zum Hotelchef,
    um ihre Schulden für das Stundenzimmer zu regulieren.
  • Just in diesem Moment kommt der Russe zurück, sagt das Zimmer gefalle ihm nicht,
    nimmt seine 500 Euro zurück und verlässt die Stadt.
Niemand hat etwas verdient, aber die ganze Stadt hat ihre Schulden reduziert und
schaut plötzlich wieder völlig optimistisch in die Zukunft!

Im Katalog eines Versandunternehmens für “die guten alten Dinge” sahen wir vor ca. 2 Jahren einen Schrank für Gartengeräte aus Lärchenholz. Der Schrank gefiel uns auf Anhieb, aber verlangten rund 700,- € waren gerade nicht in unserer Geldbörse zu finden, es mußte also irgendwie günstiger gehen. Daher begann eine Recherche nach dem Material, doch dieses stellte sich schwieriger dar, als unsprünglich angenommen. Erste Anlaufstelle auf der Suche nach Lärchenholz Brettern war das große Sägewerk im Nachbarort. Dort sagte man: “Lärchenholz, kein Problem…haben wir zwar gerade nicht da, können wir aber bestellen”. Ich stimmte zu, und wartete geduldig. Nach mehreren Wochen Wartezeit Nachfrage meinerseits bekam ich zu hören: “Ja, klar..dauert noch ein wenig, bald da”. Dann habe ich die Sache erstmal aus den Augen verloren, hörte auch nichts vom Sägewerk. So verging ca. 1 Jahr!, der Schrank war mittlerweile vollkommen in Vergessenheit geraten. Doch dann fiel er mir wieder ein, also folgte eine nochmalige Nachfrage. Antwort:”Was, Lärchenholz??? So etwas haben wir nicht, und der Versand ist viel zu teuer”. Fragt eh’ niemand nach, und die Menge sei viel zu gering. Na toll, Frust auf der ganzen Linie. So verging wieder ca. ein halbes Jahr. Dann fuhren wir bei einem Familienbesuch bei Sägewerk Schrader in Gifhorn-Gamsen vorbei. Ich dachte mir, was soll’s fragen kostet nichts. “Lärchenholz, klar haben wir da, wieviel brauchen Sie denn?” “Wir haben Eiche, Lärche, Eibe, Esche, was auch immer”. Wow, das hatte mich echt umgehauen, vor allem auch der Satz: “Sie können auch ein einzelnes Brett bekommen”. Gerade für den Bau von exotischen Bumerangs werde ich das Sägewerk als Geheimtipp im Hinterstübchen behalten. Also wurde von mir unverzüglich eine Zeichnung angefertigt, um daraus eine verbindliche Stückliste zu erstellen. Diese Stückliste ging per Fax an Sägewerk Schrader. 3 Tage später erhielt ich per Telefon die Nachricht, dass ich meine Bretter abholen könne, Preis 190,- €. Nun mussten noch Edelstahlschrauben 4 x 35 her. Im ortsansässigen Baumarkt wären bei der zu erwartenden Menge ca. 200-300,-€ !! fällig gewesen. Also wurde im Web recherchiert. Bei eBay wurde ich fündig. 500 Edelstahl Schrauben für 7,-€ plus 4,90 € Versand, na das ist doch mal ein Delta!  Vielen Dank an http://www.befestigungsfuchs.de/. Sagenhafte 2 Tage später waren die Schrauben im Briefkasten. Die Beschläge habe ich dann aus einem anderen Baumarkt beschafft, der Preis war okay. Die Beschläge wurden mit einem Rest von Hammerite Hammerschlag in antrazit gestrichen. Nachdem nun soweit die wichtigsten Materialien vorhanden waren, wurde eines samstags begonnen. Am diesem Tag wurden die Rückwand und die Seitenwände angefertigt. Sonntags folgte die Tür und der Einlegeboden. Ab dann folgte ca. 1 Stunde nach Feierabend mit Arbeiten am Schrank. Der folgende Samstag wurde komplett investiert, um die Holzarbeiten abzuschließen. Nun folgte das nächste Teilproblem, das Zinkblech auf dem Dach. Da das Dach lose mit seinem Eingewicht im Schrank steckt, konnte es wieder herausgenommen werden. Ich brachte es zur Schlosserei Riemann in Velpke und bat um ein Angebot, dieses Dach mit Zinkblech zu belegen. Der Preis Komplettpreis war vollkommen indiskutabel, daher ließ ich mir lediglich das Blech, welches aus Titanzink besteht, zurechtschneiden, Preis:54,- €. Das Dach selbst besteht aus 4 Brettern in 3cm Stärke. An den Fugen gibt es naturgemäß kleine Höhenunterschiede, da Holz ein lebender Werkstoff ist. Damit das Blech möglichst glatt auf dem Holzdach gespannt werden kann, wurde vorher mit doppelseitigen Klebeband eine 3mm MDF-Platte (das Zeugs, woraus billige Schrankrückwände bestehen) auf das Holz geklebt. Dann wurde das Blech auf dem Dach ausgerichtet und mit möglichst vielen Schraubzwingen fixiert. An die jeweils umzubiegende Kante wurde ein stabiles Stahllineal gespannt. Dann wurde der überstehende Teil des Bleches mit Hartholzklotz und kurzen harten Schlägen beulenfrei um das Dach bebördelt. Anschließend wurden die Ecken weich verlötet und mit kleinen Schrauben fixiert.

Nach so vielen Worten möchte man natürlich auch sehen, worum es eigentlich geht, daher schau’ Dir die Bildergalerie an.


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