![]() |
|
…and Urbans Blog-O-MatSpaß an "krummen Dingen" |
BRAUNSCHWEIG.
Seinen Augen glaubte gestern der Mieter eines Appartements in Braunschweig nicht zu trauen: Beim Reparieren seiner Toilettenspülung fand der 20-Jährige eine alte Handgranate im Spülkasten.
“Offensichtlich diente das verrostete Teil der Mechanik bereits seit geraumer Zeit als Gegengewicht”, so die Polizei. Der Wohnungsinhaber hatte die Beamten alarmiert. Diese wiederum riefen den Kampfmittelbeseitigungsdienst zu Hilfe. Der Sprengmeister gab allerdings Entwarnung: Die ehemals scharfe Handgranate amerikanischer Herkunft war unbrauchbar und ohne Sprengstoff. red
Gefunden im Archiv von newsclick.de, vom 25.03.2003
Derzeit ist das Thema Bumerangbau etwas nach hinten gestellt, aber lang noch nicht vom Tisch. Und damit hier auch mal wieder etwas von den krummen Dingen zu sehen ist, hier mein aktueller Bestand an zurückkehrenden Wurfhölzern. Besonders stolz bin ich auf die beiden Original “Ikarusse” von Axel Heckner, die ich sehr gern werfe und weiterhin auf den Original Logic-5 von Georgi Dimantschev. Diese Geräte sind einfach toll um mal so richtig Dampf abzulassen.
Das musste jetzt auch der private Verkäufer meiner Vespa GT125L feststellen, zu dem ich seit dem Kauf in 2009 immer noch losen Kontakt halte. Er hatte seinerseit die fast neue Vespa mit einem KM-Stand von ca. 3000km zum Kauf angeboten, da er es stattdessen auf seine alten Tage als Rentner noch mal wissen wollte und sich eine richtig fette Harley zugelegt hatte. Ich habe das garagenfüllende Monster damals selbst sehen dürfen, die arme Vespa sah daneben richtig verloren aus. Als ich ihm einfach mal wieder ein paar Grüße gemailt habe bekam innerhalb von wenigen Stunden prompt Antwort zurück. Diese ist so putzig, dass ich sie nicht für mich behalten möchte. Lachen konnte ich zwar nicht, aber wissend schmunzeln, denn ich gehe bis auf Weiteres auch für mich von der Gültigkeit des Satzes aus: “Einmal Vespa, immer Vespa”.
—– Nachricht von xxxx@xyyyy.de ———
Datum: Sat, 30 Apr 2011 01:00:03 +0200
Betreff: Re: Wieder mal “Vespa”- Grüße aus Danndorf….
Hallo zurück und Danke für deine Nachricht.
Du wirst lachen, aber ich hab mir jetzt die gleiche Vespa nochmal gekauft. Ich hatte zwischenzeitlich die Harley Street Bob, hab’ Sie aber wieder verkauft und jetzt meine Vespa wieder. Ich wünsch Dir bzw. euch einen schönen Sommer mit der Vespa.
Die obige Erkenntnis wird eindeutig belegt durch die am Ort vorbeiführenden Bahngleise. Sollte es Danndorfer geben, die bislang von der Existenz dieser Bahngleise keinerlei Kenntnis hatten, so wissen sie es spätestens seit Anfang April 2o11. Seit dieser Zeit haben die Gleisbauarbeiten der Firma Strabag im Auftrag der deutschen Bahn in Oebisfelde begonnen.
Was bislang geschah:
Als direkte Anwohner an der ICE-Strecke Wolfsburg—Oebisfelde fanden wir in unserem Briefkasten im März 2011 ein offizielles Schreiben der deutschen Bahn in Papierform. “Nanu, was wollen die denn von uns?” war der spontane Gedanke beim Betrachten des ungeöffneten Kuverts. Es handelte sich um eine Ankündigung, dass umfangreiche Reinigungs- und Wartungsarbeiten am Gleis und am Schotterbett im Zeitraum von April bis August 2011 vorgenommen werden. Na und, dachten wir uns….”Macht das doch, wird wohl notwendig sein, trotzdem danke für die Info”. Klar, nahmen wir auch zur Kenntnis, dass dieses nicht ganz geräuschlos vonstatten gehen würde, aber wir waren schon einiges gewohnt. Allerdings kam schon der eine oder andere merkwürdige Gedanke hoch: “Wenn die Bahn uns schon direkt in Papierform anschreibt, dann wird’s diesmal wohl ‘Dicke’ kommen”. Das Originalschreiben haben wir nicht aufgehoben, schließlich hatten wir es ja zur Kenntnis genommen. Eine kurze Recherche im Web liefert aber Vergleichbares.
Hier ein Auszug aus der Verkehrsmeldung 065/2011 der Bahn:
(Hannover, 30. März 2011) Die Deutsche Bahn AG erneuert auf der Strecke Hannover—Wolfsburg—Oebisfelde zwischen den Bahnhöfen Gifhorn und Oebisfelde das Gleis. Das Schotterbett wird gereinigt und Schienen sowie Schwellen werden erneuert.
Für die Bauarbeiten kommen Typhone zur Sicherung der Arbeiter zum Einsatz. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte und Technologien sind Baugeräusche auch nachts leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird diese auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.
Weitere Informationen sowie Foto- und Videomaterial zum Thema „Bauen bei der Bahn“ stehen im Internet unter http://www.db.de/bauarbeiten zur Verfügung.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
Besonders hervorgehoben habe ich hierbei das Wort Typhone. Was sind das denn für Geräte? Selbst die Wikipedia weiß darüber erstaunlicherweise recht wenig, lediglich, dass es sich um “ein druckluftbetriebenes Schallsignalgerät” handelt. In der griechischen Mythologie bekommt Typhon “die Rolle des Vaters der warmen und gefährlichen Winde” zugeschrieben… Naja, das hilft auch erst mal nicht viel weiter. Also schauen wir mal, wie von DB Mobility Logistics empfohlen, bei Bauen mit der Bahn vorbei.

Ja, wer schaut einem dann da gleich auf der ersten Seite entgegen, “Max Maulwurf” die Symbolfigur der deutschen Bahn. Wie niedlich. Aber was hält der denn da in der Hand? Ist das etwa ebenfalls etwas mit symbolischer Bedeutung? Obwohl dem nachgegangen wurde, war denn viel mehr auch nicht zu finden, was einem Anwohner die Bedeutung von “Bauen mit der Bahn” für diesen selbst erklärt.
Aber eines frühen Morgens Anfang April 2011 wurde die Aufklärung in “realer Form” schlagartig nachgeholt: Der Eindruck entstand, ein riesiger Schlund täte sich auf, begleitet vomn einem unerträglichen Gebrüll. Ab diesem Morgen wird bislang JEDER (und das sind nicht wenige) vorbeiziehende Zug mit diesem Getöse angekündigt und verabschiedet. Die Lautstärke und die Frequenz geht in der Tat “durch Mark und Bein”. Wer das noch nicht gehört hat, der glaubt es nicht. Anfangs dachten wir durch das sich nähernde und vorbeiziehende Gehupe, würde durch einen vorausfahrenden “Brüllzug” erzeugt, direkten Sichtkontakt zu den Zügen haben wir aufgrund der Schallschutzmauer nicht. Apropos Schallschutzmauer: Diese hat im Falle der Typhone eher eine verstärkende als lindernde Wirkung. Anscheinend schaukelt sich die Frequenz der Warntöne an den Blechen des Schallschutzes erst recht hoch. Wie auch immer, Licht ins Dunkel kommt nur, wenn man sich die Angelegenheit vor Ort anschaut.
In diesem Sinne, liebe Gleisarbeiter wünschen wir gutes und (wortwörtlich) “zügiges” Vorankommen, auf das wir euch nicht so bald wiederhören.
Passend hierzu finde ich die Weisheit des Lokführers, gefunden bei bei sheng-fui.de
siehe auch: