Mein Entenkopf (Duckhead) ist mir tatsächlich aus sehr geringer Höhe heruntergefallen. Ein Pin des 220V Steckers war ca. 5mm nach innen verbogen, gerade so viel, dass er nicht mehr in die Steckdose passte. Ganz vorsichtig wollte ich ihn zurückbiegen und **KNACK** ab war er. Beim genauen Hinschauen war auch der Grund schnell klar. Unter den weißen Kunststoff verbirgt sich massives, jedoch sehr prödes Messing. Dieses ist von Haus aus zwar bestimmt gut leitend, aber extrem biegeempfindlich. (wie ich schmerzlich erfahren musste). Vor allem auf Reisen kann es da schon mal eng werden, wenn einem der “Juice” ausgeht. Daher entweder den Duckhead schützen wie den eigenen Augapfel, oder einen Ersatz-Entenkopf einstecken. Glücklicherweise gibts die Dinger als Einzelteil, jetzt weiß ich vor allem auch WARUM!

Diese Karte (draufklicken öffnet das PDF) habe ich vom Vater bekommen. Sie zeigt die deutschen Siedlungsgebiete mit den Flur- und Hofnamen von Hochwies – Paulisch (Veľké Pole, Slowakei). Der rote Pfeil markiert das damalige Grundstück meiner Großeltern väterlicherseits (Urban). Der grüne Pfeil markiert das Anwesen von Glenden Hejnl, wo meine Großeltern mütterlicherseits bis ca. 1943/1944 gelebt haben. Dann sind sie von dort für ca. 1 Jahr zur Staude Prommer umgezogen. 1944 wurde mein Großmutter und ihre 4 Töchter von den Soldaten zu Fuß über die Straße Paulisch, vorbei an Staude Urban nach Oslany getrieben, wo sie dann in Züge verfrachtet worden sind. Was dann folgte war nach Aussage meiner Tante ein echter Höllenritt, bei dem sie noch heute in Gedanken daran in Tränen ausbricht. Die Namen vieler anderer Familien auf der Karte sind mir größtenteils auch geläufig, denn viele von ihnen haben ebenso rund 900 km entfernt im Umkreis von Schöningen, – die Stadt der Speere – eine neue Heimat gefunden. Laut mündlicher Überlieferung meines Vaters sind viele Hochwieser der Empfehlung von Stefan Kastenmacher, (mündlich überliefert) dem Bruder des damaligen Hochwieser Pfarrers, gefolgt. Dieser hatte bereits vor der Vertreibung als Arbeiter Erfahrungen und Kontakte auf der Schöninger Schlossdomäne sammeln können.

Folgende Familiennamen sind mir (rein aus dem Gedächtnis) geläufig:
- Urban, Prommer, Jokale, Schwarz, Zieger, Gregusch, Motzbäuchel, Ondrasch, Thoma, Trubjansky
Ferner:
- Kastenmacher, Honig, Brigant, Saler, Miklosch, Budinsky
Weiterführende Weblinks:

Seemannsknoten interessierten mich schon immer, vor allem Kugelknoten wie Affenfaust und Diamantknoten üben eine besondere Faszination aus. In dem Buch Fancywork – Eine praktische Anleitung fand ich vor über 10 Jahren eine sehr gute Erkläuterung des Diamantknotens. Ich knotete ihn ein paarmal, jedoch ohne eine echte Anwendung dafür zu haben. Im Babyalter meines Sohnes kam ich auf die Idee, eine Rassel herzustellen. Dieser “Klapperschlangen Knochen” war ein voller Erfolg, er spielte eine lange Zeit mit dem Teil warf es durch die Gegend und biss darauf herum. Als Material verwendete ich eine 6mm Schotleine aus dem Baumarkt, für den Griff rot/gelbe Maurerschnur. Der Klangkörper ist je eine Narrenschelle aus dem Bastelbedarf Ø19 mm, welche durch den Knoten ohrenschonend gedämpft klingt. Die Rassel ist immer noch in unserem Besitz und sieht aus wie neu, sie ist auf dem Gruppenfoto ganz rechts zu sehen. Seit damals fertige ich diese Rasseln einfach nur so zum Spass an, vor allem immer dann wenn sich ein neuer Erdenbürger in meinem Bekanntenkreis einstellt, bekommen die Eltern eine solche Rassel von mir geschenkt. Ersten Berichten zufolge wird diese gern als Erinnerungsstück aufgehoben. Mittlerweile hat die Rassel sich auch evolutionär weiterentwickelt. Ich verwende nun 8 mm Schotleine und auch mal eine Schelle mit Ø 24mm, die klingt etwas satter. Die Enden der Leinen verschwinden nun vollständig in der Kugel und sind nicht mehr zu erkennen.
Notizen für eine Rassel
- 2 Leinen mit je 110 cm bei Schellendurchmesser Ø19 mm
- 2 Leinen mit je 125 cm bei Schellendurchmesser Ø24 mm
- Parallel legen und die Mitte mit einem Fadenstich markieren
- Von der Mitte aus je 3,2 cm einen weiteren Fadenstich setzen, um den Griff zu markieren. Der Griff wird dann ca. 7 cm lang werden.
- Einen einfachen Diamantknoten flechten, die Schelle einsetzen und den Doppelschlag ausführen.
- Vor dem Dichtholen in das Griffstück einen weiteres Stück Schotleine einsetzen um den Griff zu verstärken.
- Das Griffstück mit der Maurerschnur fest in doppelter Lage umwickeln. Hierzu unbedingt mindestens an einer Hand einen Handschuh tragen, ansonsten droht Verbrennungsgefahr für die Haut!
- Die Enden von Schotleine und Maurerschnur mit einem Feuerzeug ansengen um ein Ausfransen zu verhindern.
- Zum Dichtholen und als Pfriem hat sich das Leatherman Tool als optimal herausgestellt. Was die Zange einmal hat, lässt sie nicht mehr los. Geschlossen hat die Zange eine perfekte Spitze um bei Bedarf eine Höhle zum Durchziehen aufzuweiten.

Terminal Befehl gleich mit Copy/Paste übernehmen.
/System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Versions/A/Frameworks/LaunchServices.framework/Versions/A/Support/lsregister \
-kill \
-r \
-domain local \
-domain system \
-domain user
Als Anwort bekommt man die wenig ausdrucksstarke Meldung:
ThrottleProcessIO: throttling disk i/o
Wieso für das Entfernen ungültiger Einträge der Disk I/O gedrosselt wird, wissen anscheinend nur die “Apfel-Leute”, aber mir soll’s recht sein.


Alte Postkarte ist wieder aufgetaucht