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Erstaunt stellte ich eine große Nachfrage zum Thema Mjölnir nicht nur hier in meinem Blog fest. Dieses motivierte mich erneut als Hobby-Zwerg Brokk einen weiteren Hammer aus Hainbuche zu “schmieden”. Bei diesem Amulett habe ich darauf geachtet, dass der Hammerstiel aus dem Kern des Astes entstanden ist. Hierdurch hebt sich dieser durch die dunklere Farbe des Kerns vom Hammerkopf optisch ab, was den Hammer noch mehr als einen solchen erkennen lässt.

Siehe auch: Mjöllnir-Amulett aus Hainbuche


Vor ziemlich genau 10 Jahren sorgten am 25.11.2001 diese wenigen Zeilen im Wolfsburger Kurier dafür, dass wir heute da sind wo wir jetzt sind und uns wohl fühlen.


Zufällig trafen das erneute Interesse an dem Hammer und der Drang nach Holzarbeiten in mir aufeinander. Ich hatte noch einige abgelagerte Reststücke unserer eigenen Hainbuche, welche vor einigen Monaten etwas ausgelichtet wurde. Ich schnitt mit der japanischen Zugsäge eine Scheibe ab und sägte die Form der Felsenzeichnung mit der Laubsäge aus. Anschließend folgten Detailarbeiten, wie ich sie seit Jahrzehnten an unzähligen Bumerangs geübt habe.
Hier sind die ersten beiden Ergebnisse, welche – natürlich -  mit Livos – Kaldet getränkt wurden. Denn was für Bumerangs gut ist, wollte ich einem Götterhammer ebenfalls nicht vorenthalten.

Bereits im Artikel Mjöllnir – der Zermalmer erwähnte ich das Interesse an Thors Hammer. Irgendwie fasziniert mich die Geschichte um seine Entstehung und seiner Zauberkraft, welche hier kurz zusammengefasst ist.

 

Mjöllnir war der Hammer Thors. Sein Stiel geriet aber in Folge Lokis Eingreifen zu kurz. In Gestalt einer Fliege oder Stechmücke lenkte er Brock, der den Blasebalg betätigte, ab, sodass der Stiel nicht fertig geschmiedet werden konnte. Die besondere Fähigkeit Mjöllnirs bestand darin, dass er immer wieder von selbst zu Thor zurück kam, wenn dieser ihn nach seinen Feinden warf. Er traf stets sein Ziel und so mancher Riese endete mit zertrümmertem Schädel.

Die neuzeitliche, allgemein bekannte Darstellung auf Amuletten und Symbolen sind für mich nicht interessant, da diese meiner Ansicht nach nicht die richtigen sind. In Bumerangs rings um die Erde ist eine Beschreibung, die mir plausibler erscheint:

 

Auf der Suche nach dem im Flug zurückkommenden Thors-Hammer, stießen wir auf die uns lange bekannte Felsbildlage Fossum im Bohuslän auf den richtigen Typ. Er präsentiert sich neben dem vierspeichigen Weltenrad und einem Kufenboot mit Kabine. Wir vergrößerten ihn und warfen den Hammer des Thor. Gleich der erste Testflug war überzeugend. Selbst der kurze Schaft, durch Lokis Niedertracht entstanden, war genau richtig.
Keiner der vorliegenden Amulett-Thors-Hammer hatte vergrößert diesen Erfolg gebracht.

Aus alten Kindheitstagen ist dieser Kollege hier natürlich auch immer noch im Kopf. Der Hammer des gefiederten Superhelden dürfte ausschliesslich nur mit Hilfe von göttlicher Zauberkraft zurückkehren, die Aerodynamik wird ihm bei dem unförmigen Klotz wohl niemals zuhilfe kommen können.

Mehr Weblinks zum Thema Mjöllnir


Irgendwann einmal habe ich eine alte Militärkiste aus Holz mitgebracht, die jemand zum Sperrmüll an den Straßenrand gestellt hatte. Die Kiste war innen mit zwei herausnehmbaren Brettern  in 3 Fächer unterteilt. Da ich derzeit diese Unterteilung nicht benötige, habe ich die beiden Bretter herausgenommen und nebeneinander ins Werkbank-Regal gestellt, ohne diese weiter zu beachten.
Als meine Frau nach Hause kam, sprach sie: “Wow, was muss das nur für ein tolles Zeug gewesen sein?”
Ich: “Hää, was meinst Du?”
Sie: “Ja, schau doch mal was da steht?”
Und was dort steht, musste ich sofort auf diesem Foto festhalten.
Jetzt haben die beiden Bretter einen besonderen Ehrenplatz im Regal erhalten.


BRAUNSCHWEIG.
Seinen Augen glaubte gestern der Mieter eines Appartements in Braunschweig nicht zu trauen: Beim Reparieren seiner Toilettenspülung fand der 20-Jährige eine alte Handgranate im Spülkasten.

“Offensichtlich diente das verrostete Teil der Mechanik bereits seit geraumer Zeit als Gegengewicht”, so die Polizei. Der Wohnungsinhaber hatte die Beamten alarmiert. Diese wiederum riefen den Kampfmittelbeseitigungsdienst zu Hilfe. Der Sprengmeister gab allerdings Entwarnung: Die ehemals scharfe Handgranate amerikanischer Herkunft war unbrauchbar und ohne Sprengstoff.   red

Gefunden im Archiv von newsclick.de, vom 25.03.2003

 


Auch das ist schon wieder eine kleine Ewigkeit her,
hat aber trotzdem einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen:

Mein Fundstück der Woche:
Anschreiben zur Einberufung 1988, Husaren Kaserne Braunschweig

Bleibende Impressionen:

 

 


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