Mein Entenkopf (Duckhead) ist mir tatsächlich aus sehr geringer Höhe heruntergefallen. Ein Pin des 220V Steckers war ca. 5mm nach innen verbogen, gerade so viel, dass er nicht mehr in die Steckdose passte. Ganz vorsichtig wollte ich ihn zurückbiegen und **KNACK** ab war er. Beim genauen Hinschauen war auch der Grund schnell klar. Unter den weißen Kunststoff verbirgt sich massives, jedoch sehr prödes Messing. Dieses ist von Haus aus zwar bestimmt gut leitend, aber extrem biegeempfindlich. (wie ich schmerzlich erfahren musste). Vor allem auf Reisen kann es da schon mal eng werden, wenn einem der “Juice” ausgeht. Daher entweder den Duckhead schützen wie den eigenen Augapfel, oder einen Ersatz-Entenkopf einstecken. Glücklicherweise gibts die Dinger als Einzelteil, jetzt weiß ich vor allem auch WARUM!

Schön ist es, beim MacBook einfach so den Deckel zu schliessen. Nicht so schön ist, dass die Timemachine (zumindest mit Sparsebundle) diesen Mechanismus offensichtlich nur ungenügend unterstützt. Mir wurde jetzt schon mehrfach die unten dargestellte Fehlermeldung in /var/log/system.log geschrieben. Reparaturversuche wurden aufgrund der Größe bislang jedesmal erfolglos abgebrochen. Die Vermutung meinerseits liegt nahe, dass die Korruption des Dateisystems mit dem abrupten Schliessen des Deckels zu tun hat während das Backup noch lief. Um diese Vermtung zu belegen, habe ich mir ab jetzt vorgenommen, vor dem Schliessen des Deckels eine evtl. laufende Timemachine zu stoppen. Mal schauen, ob’s etwas bringt.

com.apple.backupd[6860]: QUICKCHECK ONLY; FILESYSTEM DIRTY
com.apple.backupd[6860]: Runtime corruption detected on /Volumes/TimeMachine/wilber_00xxxxxxxxxe.sparsebundle (fsck_hfs -q termination status: 3)
Bislang habe ich mich an neue Technologien autodidaktisch heran gemacht. Doch nun wollte ich mir auch mal ein Video Training zu Gemüte führen und legte mir daher das WordPress Training von Frank Bültge zu. Aufgrund meiner IT Erfahrung legte ich mir (Gott sei Dank) als erstes eine Arbeitskopie der DVD an. Wie sonst beim Lesen auch, machte ich es mir mit dem MacBookPro auf dem Sofa bequem und schaute dem Training halb liegend mit angeklappter Rückenlehne zu. Das Macbook Pro mit seinem metallischen Gehäuse machte ja auch einen stabilen Eindruck, bei einem “matschigen” Kunststoffgehäuse von Billig-Notebooks wäre ich da evtl. vorsichtiger gewesen. Also zog ich mir eine Lektion nach der anderen rein, als der Vortrag plötzlich stockte, und der gefürchtete bunte Ball am Mauscursor erschien. Ich konnte mir das erst nicht erklären, die Flash-Applikation fror komplett ein, die DVD ließ sich nicht mehr aus dem SuperDrive entfernen. So fand meine kleine Lernstunde ein abruptes Ende. Das Laufwerk versuchte hörbar irgendetwas von dem Datenträger zu lesen, offensichtlich war es damit so sehr beschäftigt, dass es den Auswurf Befehl vollkommen ignorierte. Irgendwann kam es dann doch meinem Wunsch nach der Herausgabe der DVD nach und spuckte dieses aus.
Doch was war das….???
Dieses
Laufwerk hatte die DVD aufgefressen. Anscheinend hatte sich das Macbook Pro auf den Oberschenkeln ganz leicht verbogen, was jedoch ausreichend war, dass die DVD irgendwo im Laufwerk geschliffen hat. Dieses ging auch fast geräuschlos vonstatten, ich dachte das sei das ganz normale Lesegeräusch.
Fazit:
DVD sollten in einem MacBook Pro ausschliesslich auf einem ebenen Tisch verwendet werden. Das Metallgehäuse täuscht einem Stabilität vor, die nicht wirklich vorhanden ist. Von wertvollen Einzelstücken ist (soweit möglich) eine Arbeitskopie zu erstellen, damit die Daten nicht unwiederbringlich im DVD-Himmel landen.
Meine betroffene DVD ist jedenfalls bis zu Unleserlichkeit zerstört worden, sie ist bereits dem Sondermüll zugeordnet worden. Vorher habe ich sie jedoch noch fotografiert, damit ihr mal sehen könnt, wie gründlich die SuperDrive Oberflächenfräse arbeitet.