Aufgrund meiner Erfahrung mit Java, verwende ich für meine PHP Entwicklungen analog Eclipse for PHP als IDE. Seitdem ich auf WordPress 3.x umgstiegen bin und diesen Code ebenfalls ins Eclipse geladen habe, bewegte sich alles nur noch wie in dickem Brotteig, regelmäßig wurden mir Fehler um die Ohren gehauen wie:

!ENTRY org.eclipse.core.jobs 4 2 2010-09-25 17:12:57.455
!MESSAGE An internal error occurred during: "Semantic Highlighting Job".
!STACK 0
java.lang.OutOfMemoryError: Java heap space
 at org.eclipse.php.internal.core.ast.scanner.php53.CUP$....

Die Suche nach der Lösung bzw. Linderung führten mich in die gefürchteten Abgründe diverser Developer Mailforen, wo ein Stackdump mit dem nächsten beantwortet wird. Nicht unbedingt förderlich ist dabei meine Plattform (Mac, Snow Leopard). Aber schließlich wurde dann doch fündig

In der Eclipse.app befindet sich die eclipse.ini zur Steuerung der Java-VM.
Hier meine aktuellen Einstellungen, mit denen sowohl mein selbstkompliliertes Subversion-JavaHL sauber erkannt wird, als auch kein Java Heap Space Error mehr auftaucht. Die IDE-Perfomance ist wieder so fix wie früher, ich habe endlich wieder das Gefühl auf meinem lokalen Rechner zu arbeiten und nicht in einer VM, welche ich über min. 3 dazwischengeschaltete Remote-Sessions bediene.

Inhalt von:
/Applications/eclipse/Eclipse.app/Contents/MacOS/eclipse.ini

-startup
../../../plugins/org.eclipse.equinox.launcher_1.1.0.v20100507.jar
--launcher.library
../../../plugins/org.eclipse.equinox.launcher.cocoa.macosx.x86_64_1.1.0.v20100503
-product
org.eclipse.epp.package.php.product
--launcher.defaultAction
openFile
-showsplash
org.eclipse.platform
--launcher.XXMaxPermSize
768m
--launcher.defaultAction
openFile
-vmargs
-Dosgi.requiredJavaVersion=1.5
-XstartOnFirstThread
-Dorg.eclipse.swt.internal.carbon.smallFonts
-XX:MaxPermSize=768m
-Xms128m
-Xmx1024m
-Xdock:icon=../Resources/Eclipse.icns
-XstartOnFirstThread
-Dorg.eclipse.swt.internal.carbon.smallFonts
-Djava.library.path=/usr/local/subversion/lib

…das erste selbst gebastelte Kastanienmännchen hat heute früh
schon keck durchs Küchenfenster zu uns hereingeschaut.

Kastanien-Mann


Activy

Die Platte der Activy besitzt 3 Partitionen:

  • C: SYSTEM
  • D: BACKUP
  • E: CONTENT

Das System ist mit VollZugriff DeLuxe gepimpt, um die Maschine u.a. auch als NAS verwenden zu können. Dadurch wurde es möglich, die Activy dank dieses tollen Artikels auch als TimeMachine für den Mac zu verwenden.

Vorbereitungen auf der Activy

  • Soweit noch nicht geschehen, auf der Activy über den Windows Explorer (den an Dank Vollzugriff DeLuxe nun starten kann) einen Benutzer mit einem Passwort anlegen, da bei der Herstellung der späteren Netzwerkverbindung ein Credential (User/Passwort) abgefragt werden will.
  • Auf Laufwerk E: (CONTENT) ein Verzeichnis anlegen, welches für die TimeMachine verbunden werden soll.
    Sinnigerweise bietet sich hier der Name “TimeMachine” an.
    Dieses Verzechnis wird freigegeben, der o.g. Benutzer erhält den Zugriff “Full”, Freigabe Name ist ebenfalls “TimeMachine”.

Nun auf dem Mac ein Sparsebundle erzeugen, welches >250GB “wachsen” kann.
Hier ein 2-Zeiler von mir, mit dem man direkt via Copy&Paste ein solches Sparsebundle für die TimeMachine erstellen kann.

nameOfBundle=`hostname | \
 awk -F '.' '{print $1}'`_`ifconfig en0 | \
 egrep -e 'ether' | \
 awk '{print $2}' | \
 tr -d ':'`.sparsebundle

hdiutil create \
 /tmp/$nameOfBundle \
 -size 320g \
 -type SPARSEBUNDLE \
 -nospotlight \
 -volname 'TimeTunnel' \
 -fs 'Case-sensitive Journaled HFS+' \
 -verbose \
 -imagekey sparse-band-size=262144

Hiermit wird im /tmp ein *.sparsebundle Ordner erzeugt, welcher komplett via Finder auf die Activy in den freigegeben “TimeMachine”-Ordner kopiert wird. Falls noch nicht geschehen, muss der TimeMachine-Ordner in Finder verbunden werden “Gehe zu”->”Mit Server verbinden” (Shortcut Apfel+K).


Im Katalog eines Versandunternehmens für “die guten alten Dinge” sahen wir vor ca. 2 Jahren einen Schrank für Gartengeräte aus Lärchenholz. Der Schrank gefiel uns auf Anhieb, aber verlangten rund 700,- € waren gerade nicht in unserer Geldbörse zu finden, es mußte also irgendwie günstiger gehen. Daher begann eine Recherche nach dem Material, doch dieses stellte sich schwieriger dar, als unsprünglich angenommen. Erste Anlaufstelle auf der Suche nach Lärchenholz Brettern war das große Sägewerk im Nachbarort. Dort sagte man: “Lärchenholz, kein Problem…haben wir zwar gerade nicht da, können wir aber bestellen”. Ich stimmte zu, und wartete geduldig. Nach mehreren Wochen Wartezeit Nachfrage meinerseits bekam ich zu hören: “Ja, klar..dauert noch ein wenig, bald da”. Dann habe ich die Sache erstmal aus den Augen verloren, hörte auch nichts vom Sägewerk. So verging ca. 1 Jahr!, der Schrank war mittlerweile vollkommen in Vergessenheit geraten. Doch dann fiel er mir wieder ein, also folgte eine nochmalige Nachfrage. Antwort:”Was, Lärchenholz??? So etwas haben wir nicht, und der Versand ist viel zu teuer”. Fragt eh’ niemand nach, und die Menge sei viel zu gering. Na toll, Frust auf der ganzen Linie. So verging wieder ca. ein halbes Jahr. Dann fuhren wir bei einem Familienbesuch bei Sägewerk Schrader in Gifhorn-Gamsen vorbei. Ich dachte mir, was soll’s fragen kostet nichts. “Lärchenholz, klar haben wir da, wieviel brauchen Sie denn?” “Wir haben Eiche, Lärche, Eibe, Esche, was auch immer”. Wow, das hatte mich echt umgehauen, vor allem auch der Satz: “Sie können auch ein einzelnes Brett bekommen”. Gerade für den Bau von exotischen Bumerangs werde ich das Sägewerk als Geheimtipp im Hinterstübchen behalten. Also wurde von mir unverzüglich eine Zeichnung angefertigt, um daraus eine verbindliche Stückliste zu erstellen. Diese Stückliste ging per Fax an Sägewerk Schrader. 3 Tage später erhielt ich per Telefon die Nachricht, dass ich meine Bretter abholen könne, Preis 190,- €. Nun mussten noch Edelstahlschrauben 4 x 35 her. Im ortsansässigen Baumarkt wären bei der zu erwartenden Menge ca. 200-300,-€ !! fällig gewesen. Also wurde im Web recherchiert. Bei eBay wurde ich fündig. 500 Edelstahl Schrauben für 7,-€ plus 4,90 € Versand, na das ist doch mal ein Delta!  Vielen Dank an http://www.befestigungsfuchs.de/. Sagenhafte 2 Tage später waren die Schrauben im Briefkasten. Die Beschläge habe ich dann aus einem anderen Baumarkt beschafft, der Preis war okay. Die Beschläge wurden mit einem Rest von Hammerite Hammerschlag in antrazit gestrichen. Nachdem nun soweit die wichtigsten Materialien vorhanden waren, wurde eines samstags begonnen. Am diesem Tag wurden die Rückwand und die Seitenwände angefertigt. Sonntags folgte die Tür und der Einlegeboden. Ab dann folgte ca. 1 Stunde nach Feierabend mit Arbeiten am Schrank. Der folgende Samstag wurde komplett investiert, um die Holzarbeiten abzuschließen. Nun folgte das nächste Teilproblem, das Zinkblech auf dem Dach. Da das Dach lose mit seinem Eingewicht im Schrank steckt, konnte es wieder herausgenommen werden. Ich brachte es zur Schlosserei Riemann in Velpke und bat um ein Angebot, dieses Dach mit Zinkblech zu belegen. Der Preis Komplettpreis war vollkommen indiskutabel, daher ließ ich mir lediglich das Blech, welches aus Titanzink besteht, zurechtschneiden, Preis:54,- €. Das Dach selbst besteht aus 4 Brettern in 3cm Stärke. An den Fugen gibt es naturgemäß kleine Höhenunterschiede, da Holz ein lebender Werkstoff ist. Damit das Blech möglichst glatt auf dem Holzdach gespannt werden kann, wurde vorher mit doppelseitigen Klebeband eine 3mm MDF-Platte (das Zeugs, woraus billige Schrankrückwände bestehen) auf das Holz geklebt. Dann wurde das Blech auf dem Dach ausgerichtet und mit möglichst vielen Schraubzwingen fixiert. An die jeweils umzubiegende Kante wurde ein stabiles Stahllineal gespannt. Dann wurde der überstehende Teil des Bleches mit Hartholzklotz und kurzen harten Schlägen beulenfrei um das Dach bebördelt. Anschließend wurden die Ecken weich verlötet und mit kleinen Schrauben fixiert.

Nach so vielen Worten möchte man natürlich auch sehen, worum es eigentlich geht, daher schau’ Dir die Bildergalerie an.