Vespa fahren macht ungeheuren Spaß, keine Frage. Etwas trübend ist die Tatsache, dass der Fahrer im Soziusbetrieb auf die aktive Mitarbeit der hinteren Begleitperson angewiesen ist. Diese muss die Füßchen rechtzeitig von den hinteren Rasten nehmen sobald es ans Anhalten geht. Verpasst der Sozius dieses, bekommt der Fahrer einen unschönen “Knuff” von hinten in die Waden. Die Fußrasten sind etwas zu weit vorn angebracht, die Fußspitzen treffen genau den hinteren Beinmuskel des Fahrers (wenn dieser nicht gerade ein 2Meter großer Basketballspieler ist). Im www.vespaforum.de stand dieses Thema ebenso zur Diskussion. Die Lösung dort war die Verlagerung der Sozius Fußrasten mittels Adapterstücke.  Netterweise hat “Andie” den Link zu seiner Dokumentation inkl. technischer Zeichnug dort im Forum hinterlegt. Beim Besuch meines Lieblings-Schrottplatzes Zabel in Helmstedt fiel mir neulich eine 3cm starke Aluminiumplatte in die Hände… “Müsste passen” dachte ich mir, für 10 EUR ging diese in meinen Besitz über. Mein altes Schlosserherz spürte, dass die Adapter demnächst an meiner Vespa ihren Platz finden werden. Der Weg dorthin war jedoch kein Spaziergang. Die Dinger sollten “handmade” hergestellt werden, der Arbeitsaufwand dafür ist unbezahlbar. Für die Umsetzung durften ausschliesslich Standard-Werkzeuge im Hausgebrauch verwendet werden. Ich wollte zeigen dass man keine Spezialwerkzeuge wie Oberfräse usw. benötigt um zukünftig komfortabler die Vespafahrt genießen zu können.
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Hier die Auflistung der Arbeitsschritte “from Art to Part”.

  • Die Zeichnug aus der PDF Datei 1:1 ausdrucken, Maßstab kontrollieren
  • Papier auf Aluplatte ausrichten und Kontur an den markanten Stellen mit dem Körner auf die Platte übertragen
  • Gerade Strecken zwischen den Körnerpunkten mit Reißnadel verbinden, Radien mit dünnem Filzstift nachziehen
  • Im Abstand von ca. 2 – 2,5mm die Kontur außen nacharbeiten, dieses ist die Mittellinie für die 4mm Bohrlöcher
  • Die beiden Ecken mit einem 6mm Bohrer zu Beginn ausbohren, dann die gesamte Kontur mit dem 4mm Bohrer ausbohren
  • Die Stege zwischen den Löchern mit der Stichsäge trennen, der Rohling ist fertig
  • Mit kleiner Flex und Metallschruppscheibe und / oder Fächerschleifer den Rohling auf die Anrißlinie heranarbeiten
  • Schraubflächen mit einer abgeschraubten Fussraste kontrollieren, die anderen Schraubflächen mit einer Schmiege,
    welche den Winkel von der Fußraste übernommen hat.
  • Wenn die Schraubflächen passen, die Schraublöcher in Ständerbohrmaschine herstellen,
    ø 8,5mm für Durchgangslöcher
    ø 6,8mm für die Gewindelöcher, Gewinde bohren
  • Mit Bandschleifer (meinem Bumeranghobel)  Feile und alles was schleifen kann die Oberfläche von grob nach fein glätten.
  • An der Unterseite mit der Schruppscheibe Schrägen anarbeiten, da die 3cm Platte etwas zu dick im hinteren Bereich ist.
    Merkt man daran, dass man die Adapter nicht anschrauben kann, ist aber kein Problem läßt sich einfach lösen.
  • Je 2x Inbus-M8x80 und 2x M8x70 für ca. 2 EUR als lose Ware bei Hohls in Vorsfelde beschafft
  • Anschrauben, Fertig. Endlich kann die Sozia an der Ampel bequem die Füße auf den Rasten belassen.
  • Bis auf Weiteres bleiben die Adapter erst mal in der gebürsteten “Apple”-Computer Optik, ich behalte mir jedoch die Option einer späteren Schwarz-Lackierung  vor.
  • Fazit:
    Schönes Projekt für Freunde der Metallbearbeitung und Vespa, jedoch extrem zeitaufwendig. Mittlerweile wurden diese Adapter auch schon maschinell hergestellt. Wer sich also nicht selbst abquälen möchte, kann sich daher nach einer solchen alternativen Herstellungsmöglichkeit umsehen.

 

 

Etwas Struktur bitte

Ich habe hier mal eine MindMap zum Thema zu erstellt.
Sobald mir Neuigkeiten vorliegen werde ich versuchen diese zeitnah einzupflegen.


Vollbild
* evtl. dann nochmal klicken, macht’s dann ganz groß


Endlich eine schöne Lösung in zumindest in PHP, um einen komplexen String in seine Bestandteile zu zerlegen. Jeder der schon mal eine “google-like” Suchmaschine gebaut hat kennt das Problem, den eingegebene Suchstring in einen SQL-Querystring umzusetzen. Ein einfaches explode(' ',$suchStr) ist da leider nicht leistungsfähig genug, da u.a. komplexe bzw. verschachtelte Suchworte ( Blabla “Bla Bla” FooBar ‘Foo Bar’ ) also mit Anführungszeichen innerhalb des Suchstrings falsch zerlegt werden. Eine Google-Recherche nach einer pragmatischen Lösung brachte die abenteuerlichsten Routinen anderer Entwickler. Damit wollte ich mich noch nicht zufrieden geben aber auch nicht selbst beginnen, über evtl. reguläre Ausdrücke einen eigenen Stringparser zu bauen. Also habe ich erstmal etwas anderes gemacht. Eine erneute Recherche zu einen späteren Zeitpunkt führte mich zu: PHP explode the string, but treat words in quotes as a single word. Dort fand ich putzig, das oben ein interessantes RegExp-Pattern diskutiert wurde, am Schluß jedoch der schnörkellose Satz auftaucht: “This would have been much easier…”. Gemeint war die PHP Funktion, str_getcsv(), welche seit PHP 5.3 in zu den Standard-Funktionen gehört. Ich übernehme der Einfachheit halber einfach mal das “Lorem ipsum” Beispiel vom Stackoverflow, um das Ergebnis von str_getcsv zu demonstrieren.

Für alle die, die noch nicht PHP 5.3 einsetzen können, sollten sich die str_getcsv-Manualseite bei PHP.net durchsehen, dort sind abwärtskompatible Übergangslösungen gelistet.

$string = 'Lorem ipsum "dolor sit amet" consectetur "adipiscing elit" dolor';
var_dump(str_getcsv($string, ' '));

Ergebnis:

array(6) {
     [0]=>   string(5) "Lorem"
     [1]=>   string(5) "ipsum"
     [2]=>   string(14) "dolor sit amet"
     [3]=>   string(11) "consectetur"
     [4]=>   string(15) "adipiscing elit"
     [5]=>   string(5) "dolor"
   }

Heute musste der Variator erobert werden. Brauchbare Anleitungen mit Bildern usw. sind für GT-Modelle im Netz ja echt rar, oder aber ich habe sie nicht gefunden. Aber mehr als das GTS125 Werkstatt Handbuch.pdf brauchte es nicht um die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Lediglich die Angabe der Anzugsdrehmomente von Schrauben und Muttern waren mir entscheidend.

 

Auf los geht’s los

  • Entfernen des unteren Kotflügel-Teils
    Der untere Teil des hinteren Kotflügels besteht aus Kunststoff und ist mit zwei schwarzen Kreuzschlitzschrauben am Chassis befestigt. Sind diese entfernt, wird das Kunststoff-Teil im hinteren Teil leicht gebogen, um es auszuhaken. Hier ist vor allem beim ersten Mal Vorsicht angesagt, da bei Aufbringen von zu viel Gewalt die Gefahr besteht, dass die Kunststoff-Klinken abgebrochen werden könnten.
    Kunststoffblende entfernenKunststoffhaken vorsichtig einklinkenSchrauben für Blende sind unterschiedlich

  • Abnehmen des Variomatikdeckels
    Durch den zusätzlich gewonnenen Freiraum hat man nun den Handlungsspielraum, der für das Entfernen des Variomatikdeckels erforderlich ist.  Das folgende Bild zeigt die beteiligten Schrauben.
    Antriebsdeckel Verschraubungsplan
    * rote Pfeile
    diese 10 Schrauben lassen sich am einfachsten mit einem T-Griff Schlüsselweite 8 entfernen
    * blaue Pfeile
    Drei Schrauben, die den Luftfilter befestigen. Wenn diese entfernt sind, kann man den Luftfilterkasten bewegen, was beim Abnehmen des Variodeckels hilfreich ist.
    * grüner Pfeil
    Ölstandsmesser. Diesen erst öffnen, wenn der Deckel entfernt wird und sofort wieder verschließen, damit kein Schmutz (oder Schrauben!!) ins Öl fallen können. Das wäre sonst der Super-GAU!
  • Spezialwerkzeuge: 020423Y und 020368Y

Zwei Herausforderungen stellten sich in Form von unbedingt erforderlichem Spezialwerkzeug in den Weg, namentlich genannt mit: “020368Y – driving pulley lock wrench” und “020423Y – driven pulley lock wrench”. Als gelernter Betriebsschlosser und Besitzer eines Elektrodenschweißgerätes waren diese Hindernisse jedoch im Laufe des vormittags aus dem Weg geräumt. Netterweise hatte Piaggio das Lüfterrad an der Kurbelwelle mit drei Gewindelöchern M4 versehen und sogar die Bohrschablone in Form eines dünnen runden Bleches am Lüfterrad für den vereinfachten Nachbau angebracht ;-) Für 020368Y wurde ein altes Computer-Festplatten Gehäuse und ein Reststück eines 1/2 Zoll Heizungsrohres zusammengeschweißt. Anschließend noch die drei 5 mm Löcher gebohrt und das Loch in der Mitte für die Nuß herausgearbeitet…Fertig war 020368Y quasi zum Nulltarif. Für 020423Y, Schlüssel fürs Hinterrad wurde aus einem Flachstahl ein 90° Winkel und zwei M10 Schrauben aus der Schraubenkiste zusammengebrutzelt. Ein wenig mit der Flex Freiraum für die Nuß gemacht, fertig. Die nächsten Versionen der Werkzeuge würden bestimmt hübscher aussehen, aber diesmal kam es mir (bis aufs Entgraten) rein auf die Funktion an. Das Herstellen dieser beiden Werkzeuge nahm bei der ganzen Variator-Aktion die längste Zeit in Anspruch, ohne diese Helfer geht aber nun nun mal gar nichts. Positiv empfand ich auch, dass das An- und Abschrauben der beiden Muttern NICHT mit einem Schlagschrauber (wie es in vielen Werkstätten praktiziert wird) vorgenommen werden kann. Wenn schon Schläge auf die Lager und Wellen, dann bitte nur durch den Motor selbst, soviel Liebe zum Gerät muss sein. So nun aber vorerst genug der Worte, es folgt eine Bilderstrecke, welche die markantesten Schritte der Montage dokumentiert.

Ein Tipp zur Bilderstrecke :
Mit dem Mauszeiger kurz über dem jeweiligen Bild verweilen, dann erscheint ein Tooltip mit einer kurzen Erläuterung, was da zu sehen ist.

GANZ WICHTIG!!!

Beim Anziehen der vorderen Mutter MUSS der Keilriemen jederzeit FÜHLBAR frei beweglich sein! Besteht zwischen Riemenscheibe und Riemen während des Anziehens der Mutter bereits Kontakt, knackt der Drehmomentschlüssel zwar, die Anzugskraft landet jedoch im Riemen anstatt im Gewinde der Kurbelwelle. Sollte man dieses nicht beachten, könnte es die nächste Fahrt gleichzeitig die letzte sein, da der Antrieb sich in seine Bestandteile zerlegt hat. Den Riemen bekommt man in schlappen Zustand , indem man die hinteren Riemenscheiben auseinander bringt. Das schafft man entweder mit einem Keil, oder aber mit etwas Wut mit der bloßen Hand, indem man den Handballen an der Kupplung  abstützt und die eine Riebemscheibe mit allen Fingern zu sich hinzieht. Sind die Scheiben auseinander, klemmt man etwas dazwischen, um sie auseinander zu halten. In der folgenden Bilderstrecke wurde dieses mit einem Stück Kork-Lamiant bewerkstelligt, weil dieses gerade zur Hand war. Es eignet sich aber sicherlich auch ein Stück Holz, Kunststoff oder ähnliches. Das Material ist im Grunde egal, es sollte nur weicher als das Metall der Riemenscheibe sein, um diesen nicht durch Schrammen usw. zu beschädigen.

 

Dieses war jedoch nur ein kleiner Ausblick und reicht lange nicht an das MUST-HAVE eines Vespa-Schraubers heran. Für lächerliche 14,90 EUR bekommt man ein Werk mit mehr Tiefgang in die Hand. Ich bekomme zwar nichts dafür, kann dieses Buch aber unbedingt empfehlen. Nach meinen Federn, die ich bei der Vertragswerkstatt für die Inspektionen gelassen habe, war die Aufkärung mehr als überfällig.

http://www.amazon.de/Vespa-GTS-GTV-Automatik-Roller-Viertakter/dp/3768857972/

 

 


Lange kam’s mir vor, doch heute war es dann soweit: Der Postbote überreichte mir ein Paket mit einem “LeoVince” Schriftzug. Dieser wäre (zumindest für mich) nicht notwendig gewesen, denn ich wußte auch so, was da drin ist, denn schließlich erwartete ich den Auspuff bereits sehnsüchtig. Also flux den Blaumann übergeworfen und los gings. Der Auspuff ließ sich wunderbar einfach montieren, es gab keinerlei Probleme. Schnell den Helm her…und…Wow….was für ein Sound und auch der Anzug der Maschine war schon merklich besser. Schon bei der ersten Probefahrt kam die Nadel auf die 120 km/h Marke wenn man etwas schräg auf den Tacho geschaut hat, ansonsten war immer so um die 110 km/h Feierabend. LeoVince war so nett und hatte auch noch Fliehkraftgewichte für die Variomatik beigelegt. Daher MUSS ich da auch noch ran, weiteres Weigern ist nicht mehr akzeptabel. Aber ich habe in der Jugend schon zu viel Mist gebaut, weil ich vieles überstürzte, das sollte mir im forgeschrittenen Alter nicht nochmal passieren. Also wurde erstmal in Klausur gegangen und Infomaterial recherchert. Erstaunlich, noch vor einigen Tagen hatte ich das Wort Variomatik / Variator das erste Mal im Zusammenhang mit der Vespa gehört und schon jetzt gehe ich tatkräftig “unter die Haube”.  Bei scootertuning.de fand ich eine gute allgemeine  Erläuterung zum Aufbau und Funktion einer Variomatik. Aber richtig nach vorne gebracht hatte mich ein Fund im vespaformum.de. Das Werkstatthandbuch!! der GTS 125, Wahnsinn. Mit diesem Dokument bin ich jetzt mit meiner GT125L wieder da, wo ich bereits bei der Honda MT8 und der Kawasaki GPZ 600 war.

 


  • Problem 1:
    Beim Verbinden zum Server taucht lediglich ein kleines schwarzes Fenster auf, mehr passiert nicht.
    _
    Lösung zu 1:
    Der NetAuthAgent-Prozess hat sich am Client aufgehängt und muss gestoppt werden.
    Das geht entweder über den Aktivitätsmonitor oder übers Terminal mit:
    sudo killall NetAuthAgent
    Anschliessend sollte die Verbindung wieder wie gewohnt funktionieren.
    _
    siehe auch: http://forums.macrumors.com/showthread.php?t=441030 bzw. die deutsche Google-Übersetzung, hier sollte man besonders die “Anklagebank” beachten ;-)

 

  • Problem 2:
    ARD ist auf dem Server nicht gestartet, bzw. startet nicht mehr.
    _Lösung zu 2: (Bedingung, min. ein Zugang via ssh)

    # mit ssh auf Server einloggen
    ssh <remote-user>@<remote-server>
    
    # komplett auf "root" switchen
    sudo su -
    
    # ARD Service stoppen
    /System/Library/CoreServices/RemoteManagement/ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart \
    -deactivate \
    -configure \
    -access \
    -off
    
    # Letzte (wahrscheinlich defekte) Einstellungen wegschieben
    mv /Library/Preferences/com.apple.RemoteManagement.plist /tmp
    mv /Library/Preferences/com.apple.RemoteDesktop.plist /tmp
    
    # ARD Service jungfräulich starten, erstmal dass jeder Zugang hat.
    /System/Library/CoreServices/RemoteManagement/ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart  \
    -activate \
    -configure \
    -access \
    -on \
    -restart \
    -agent \
    -privs \
    -all

Kleines Copy / Paste Snippet um einen gesamten Mac (oder ein Linux) in ein beliebiges Zielverzeichnis auf einen anderen Rechner zu übertragen. Zuerst wird ins Root-Directory ” / ” gewechselt und von dort aus relativ in das entfernte Zielverzeichnis übertragen. Da dieses sehr wahrscheinlich etwas länger dauert, habe ich dem “rsync” ein “nohup” vorgeschaltet. Hierdurch kann man den laufenden Befehl mit der Tastenkombination Ctrl-z anhalten und anschliessend mit ” bg ” als Hintergrundprozess weiterlaufen lassen und das Terminal schliessen. Evtl. Fehler kann man später dann in der Datei ” nohup.out ” nachlesen.

cd /
nohup rsync \
 --relative \
 --archive \
 --executability \
 --compress \
 --exclude=/Volumes/* \
  . <user>@<zielrechner>:/<zielpfad>